Meine Begleitung
Womit Sie zu mir kommen können
Es braucht keine Diagnose, um sich Unterstützung zu holen. Oft reicht das Gefühl, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Hier finden Sie die Themen, mit denen Erwachsene am häufigsten zu mir kommen – und wie eine Begleitung aussehen kann.
Lebenskrisen und Erschöpfung
Eine Trennung, ein Verlust, eine Kündigung, eine Krankheit in der Familie – oder einfach das Gefühl, dass alles zu viel geworden ist. Lebenskrisen kommen selten gelegen, und Erschöpfung schleicht sich oft ein, lange bevor wir sie bemerken. Viele Menschen funktionieren noch, aber die Freude ist weg, der Schlaf schlecht, der Kopf voll.
In der Begleitung schauen wir gemeinsam, was Sie gerade trägt und was Sie Kraft kostet. Es geht nicht darum, sofort alles zu lösen. Zunächst geht es darum, wieder Boden unter die Füße zu bekommen – und dann Schritt für Schritt herauszufinden, was Sie brauchen, um durch diese Phase zu kommen.
Ängste und innere Unruhe
Sorgen, die nicht aufhören. Ein Herz, das ohne erkennbaren Grund rast. Situationen, die Sie lieber vermeiden, obwohl Sie wissen, dass sie eigentlich nicht gefährlich sind. Angst und innere Unruhe können den Alltag stark einengen – und je mehr man gegen sie ankämpft, desto größer werden sie oft.
Hier arbeite ich gern mit Elementen der Akzeptanz- und Commitmenttherapie: Wir üben, der Angst anders zu begegnen – sie wahrzunehmen, ohne ihr das Steuer zu überlassen. Und wir schauen, was Ihnen wichtig ist, damit Sie wieder Schritte in diese Richtung gehen können, auch wenn die Unruhe noch da ist.
Beziehungskonflikte
In der Partnerschaft, in der Familie, mit Freunden oder am Arbeitsplatz: Konflikte gehören zum Zusammenleben. Belastend werden sie, wenn sich Muster wiederholen – die gleichen Streitpunkte, die gleichen Verletzungen, das gleiche Schweigen danach. Oder wenn eine Entscheidung ansteht, die man alleine nicht treffen kann.
In der Einzelbegleitung geht es um Ihre Seite der Beziehung: Was löst der Konflikt in Ihnen aus? Welche Bedürfnisse stehen dahinter? Welche Handlungsspielräume haben Sie? Häufig verändert sich in einer Beziehung schon etwas, wenn eine Person beginnt, sich selbst besser zu verstehen.
Selbstwertthemen
„Ich bin nicht gut genug.“ „Die anderen können das alles besser.“ „Wenn die wüssten, wie ich wirklich bin.“ Ein geringer Selbstwert zeigt sich selten laut. Er zeigt sich im ständigen Vergleichen, im Nicht-Nein-sagen-Können, im Zurücknehmen der eigenen Wünsche. Und er fühlt sich oft so vertraut an, dass man ihn für die Wahrheit hält.
In der Gesprächstherapie erleben Sie ein Gegenüber, das Sie annimmt, wie Sie sind – ohne Bedingungen. Das klingt einfach, ist für viele aber eine neue Erfahrung. Von dort aus lässt sich der innere Kritiker genauer anschauen: Woher kommt er, und muss er wirklich das letzte Wort haben?
Und wenn Ihr Thema hier nicht steht?
Die Liste ist nicht vollständig. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen zu mir passt, rufen Sie an oder schreiben Sie mir. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann – und ich sage Ihnen offen, wenn eine andere Stelle die bessere Adresse ist.
Bei akuten Krisen mit Gedanken, sich etwas anzutun, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr) oder an den Notruf 112.
Möchten Sie mich kennenlernen? Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
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